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Frühe Diagnose, gezielte Behandlung

Lupus im Wandel der Therapie

Der systemische Lupus erythematodes fällt sowohl klinisch als auch immunologisch durch ein äußerst heterogenes Krankheitsbild auf, das eine frühe Diagnose erschweren kann. Diese ist jedoch wichtig, da frühe Behandlung Organschäden verhindern kann. In den Therapiealgorithmen rücken Biologika auch beim Lupus immer weiter nach vorne. Remission ist mittlerweile ein in manchen Fällen erreichbares Ziel geworden.

Im Hinblick auf die frühe Diagnose der Erkrankung sind insbesondere organdominante Manifestationen des Lupus problematisch, zumal gerade im Frühstadium nicht immer das volle Spektrum der Symptome und Zeichen zu sehen ist, erläuterte Prof. Dr. George Bertsias von der Universität Kreta, Heraklion, Griechenland. Das Spektrum reicht von Fieber über Arthritis bis zu neurologischer Erkrankung mit beispielsweise epileptischen Anfällen oder kognitiver Beeinträchtigung. Die charakteristischen Hautmanifestationen sind bei einer Mehrheit, aber durchaus nicht bei allen Betroffenen vorhanden. Eine frühe Diagnose bringt jedoch entscheidende Vorteile für die Patient:innen, so Bertsias (Abb. 1).1

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