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Jahreskongress der SGR 2025

CAR-T-Zellen und BiTE: neue Immuntherapien in der Rheumatologie

Das ideale Ziel einer Therapie einer rheumatischen Erkrankung ist die medikamentenfreie Remission. Dieses Ziel wird mit den gängigen Therapien, also mit therapeutischen Antikörpern und Januskinase-Inhibitoren, regelhaft nicht erreicht. Strategien, die auf radikale Depletion von B-Zellen und einen folgenden Reset des Immunsystems setzen, könnten dieses Ziel erreichbar machen.

In der Rheumatologie würden seit vielen Jahren weitgehend die gleichen Strategien weiterentwickelt, so Univ.-Prof. Dr. Ricardo Grieshaber-Bouyer von der 3. Internen Abteilung am Uni-Klinikum Erlangen. Auch mit den aktuell in Phase-II- und -III-Studien untersuchten Small Molecules und Antikörpern werden lange bekannte Wege begangen. Sie richten sich gegen die bekannten Zytokine, gegen Januskinasen und nur in wenigen Fällen gegen neue Ziele.1 Umso erfreulicher sei es, so Grieshaber-Bouyer, dass nun auch B-Zellen in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Das betreffe zum einen die Depletion von B-Zellen mittels monoklonaler Antikörper und zum anderen die Inhibition von B-Zell-Wachstumsfaktoren. Ziele an der B-Zelle sind CD20 (Ocrelizumab, Rituximab), CD22 (Epratuzumab), BAFF-R (Belimumab), CD80 und CD86 (Abatacept), TACI und BCMA (Atacicept).2

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