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Fortschritt durch Veränderung?

Diagnostik und Therapie der hypertroph-obstruktiven Kardiomyopathie im Wandel

Bei der hypertroph-obstruktiven Kardiomyopathie (HOCM) entscheidet nicht allein die Wanddicke, sondern vor allem die konsequente Erfassung einer Obstruktion über den weiteren Behandlungspfad. Neben Betablockern und invasiven septalen Reduktionsverfahren haben Myosin-Inhibitoren das therapeutische Spektrum deutlich erweitert. Gleichzeitig bleiben sowohl die Prävention des plötzlichen Herztods (SCD) als auch die Therapie des Vorhofflimmerns zentrale Themen der Langzeitbetreuung.

Eine hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) liegt bei Erwachsenen vor, wenn mindestens ein linksventrikuläres Myokardsegment eine Wanddicke ≥15mm aufweist und keine andere Ursache die Hypertrophie ausreichend erklärt.1 Bei familiärer HCM oder einer gesicherten pathogenen genetischen Variante können bereits 13–14mm diagnostisch relevant sein.1 Typische Beschwerden sind Belastungsdyspnoe, Angina pectoris, Palpitationen sowie Präsynkopen oder Synkopen. Zur Familienanamnese gehören eine bekannte HCM bei Verwandten 1.Grades und insbesondere ein HCM-assoziierter SCD.1

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