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Akute myeloische Leukämie

Head-to-Head-Studie zeigt vergleichbares OS unter Gilteritinib versus Midostaurin

Ungefähr 30% der Betroffenen mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) weisen FLT3-Mutationen auf. Gilteritinib, ein hochselektiver FLT3-Inhibitor, ist Standard der FLT3-mutierten AML im rezidivierten Setting. Bei neu diagnostizierten Erkrankten wurde er gegen Midostaurin geprüft.

Die offene, multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie HOVON156/AMLSG28-18/PASHA untersuchte bei Erwachsenen mit neu diagnostizierter AML die Erstlinientherapie mit Gilteritinib versus Midostaurin. Nach einer Induktionstherapie mit 2 Zyklen Cytarabin plus Daunorubicin (7+3) und Gilteritinib oder Midostaurin erfolgte die Konsolidierung mit IDAC (intermediär-dosiertes Cytarabin) oder ME (Mitoxantron, Etoposid) mit jeweils Gilteritinib oder Midostaurin oder autologer oder allogener Stammzelltransplantation. Die Erhaltungstherapie bestand aus Gilteritinib oder Midostaurin für die Dauer von bis zu einem Jahr. Als primärer Endpunkt wurde das Gesamtüberleben (OS) gewählt.

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