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Follikuläres Lymphom

Tafasitamab wirksam bei Patient:innen mit multiplen Risikofaktoren

Mit einer Post-hoc-Analyse der Phase-III-Studie inMIND wurden die Vorteile für den Einsatz von zusätzlichem Tafasitamab zu Lenalidomid plus Rituximab beim follikulären Lymphom für bisher nicht angeführte Subgruppen bestätigt. Die Kombination ist eine Standard-Therapieoption im rezidivierten Setting.

Der CD19-gerichtete monoklonale Antikörper Tafasitamab ist für die Therapie des follikulären Lymphoms (FL) in Kombination mit Lenalidomid und Rituximab bei Erwachsenen nach mindestens einer systemischen Therapielinie indiziert. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie inMIND, in der die Überlegenheit für das progressionsfreie Überleben (PFS) als primären Endpunkt gezeigt wurde (Sehn LH et al.: Lancet 2026; 407: 133-46). Der Therapienutzen wurde für untersuchte Subgruppen mit schlechter Prognose, z.B. aufgrund von Refraktärität gegenüber vorangegangener CD20-gerichteter Therapie oder einem Krankheitsprogress innerhalb von 24 Monaten ab initialer Diagnose, gezeigt. In einer Post-hoc-Analyse wurden nun weitere Subgruppenuntersuchungen bezüglich diverser Hochrisikofaktoren durchgeführt.

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