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Diagnostik und Therapie der Osteoporose

Osteoporosemanagement gehört in die Hand von Gynäkolog:innen

Gynäkolog:innen sind die erste Adresse, wenn es um klimakterische Beschwerden geht. Das ist die beste Gelegenheit, die vor dem Knochenmasseverlust schützende Wirkung der Östrogene und die Frakturprävention anzusprechen. Was dabei wichtig ist, erläutert Dr. Ewald Boschitsch, Gynäkologe und Osteologe in Wien.

E. Boschitsch: Osteoporose wird in der gynäkologischen Praxis nicht nur unterschätzt, sondern oft sträflich vernachlässigt. Viele Gynäkolog:innen fühlen sich „nicht zuständig“ für den Knochen- und Mineralstoffwechsel, obwohl er eine zentrale Rolle in der gynäkolo-gischen Endokrinologie spielt. Gesundheitspolitische Gründe, vor allem die Fehlentscheidung der Sozialversicherung, das diagnostische und therapeutische Osteoporosemanagement in kleine Teilbereiche aufzusplittern, sind damit ursächlich verknüpft.

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