Die urologische Praxis im Spannungsfeld von Demografie, Personal und Innovation
Autor: Prim. Dr. Thomas Alber
Vorstand Abteilung für Urologie LKH Hochsteiermark/Leoben
Vorsitzender des Arbeitskreises für PrimarärztInnen, ÖGU
E-Mail: thomas.alber@kages.at
Die urologische Versorgung in Österreich steht unter massivem Druck. Demografischer Wandel, Personalmangel und strukturelle Ineffizienzen treffen auf einen steigenden Behandlungsbedarf. Zugleich eröffnen technologische Innovationen, Strukturreformen und neue Versorgungsmodelle Chancen auf eine nachhaltige Neuausrichtung.
Keypoints
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Die Urologie fungiert als Frühindikator systemischer Versorgungsprobleme im österreichischen Gesundheitssystem.
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Demografischer Wandel und Personalmangel führen ohne Reformen zu Versorgungsengpässen und Qualitätsverlust.
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Bürokratieabbau und KI-gestützte Entlastung sind entscheidend, um ärztliche Kernkompetenzen zu sichern.
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Strukturreformen mit Stärkung der extramuralen Versorgung bieten eine realistische Reformchance.
Ein System unter Druck: Ausgangslage der urologischen Versorgung
Die urologische Versorgung in Österreich befindet sich in einer herausfordernden Phase. Steigende Patientenzahlen, bedingt durch eine alternde Bevölkerung, treffen auf stagnierende personelle Ressourcen in Spitälern und Ordinationen. Gleichzeitig nehmen administrative Anforderungen kontinuierlich zu, wodurch die verfügbare Zeit für die direkte Patientenversorgung weiter schrumpft.1
Besonders betroffen sind mit geografischen Unterschieden urologische Abteilungen im stationären Bereich, wo verlängerte Wartezeiten für Diagnostik und operative Eingriffe mittlerweile keine Ausnahme mehr darstellen. Die Urologie ist dabei kein Sonderfall, sondern ein exemplarisches Fachgebiet, in dem strukturelle Schwächen des gesamten Gesundheitssystems besonders früh und deutlich sichtbar weden.
Demografische Entwicklung als zentrale Herausforderung der urologischen Versorgung
Die urologische Versorgung in Österreich steht zunehmend unter dem Einfluss tiefgreifender demografischer Veränderungen. Zwischen den Jahren 2000 und 2025 stieg die Bevölkerungszahl um 13,4% – von 8,032 Millionen auf 9,106 Millionen Einwohner:innen.2 Parallel dazu stagnierte die Zahl der Kassenärzt:innen. Während 2020 8232 Kassenärzt:innen registriert waren, blieb die Zahl 2023 mit 8225 praktisch unverändert. Neben dem quantitativen Bevölkerungswachstum stellt die Alterung der Gesellschaft eine zentrale Herausforderung dar. Die klassische Alterspyramide existiert in Österreich seit Jahren nicht mehr. Prognosen bis 2040 weisen auf einen deutlichen weiteren Anstieg hin: Insbesondere die Gruppe der über 65- und über 80-Jährigen wird stark zunehmen.
Da urologische Erkrankungen wie Prostatahyperplasie, Inkontinenz, Urolithiasis und uroonkologische Erkrankungen altersassoziiert sind, trifft diese Entwicklung die Urologie in besonderem Maße. Die Auswirkungen auf die Urologie sind seit Jahren absehbar. 2019 prognostizierte das Zentralinstitut der kassenärztlichen Versorgung in Deutschland3 für die Urologie den stärksten Zuwachs im fachärztlichen Versorgungsbedarf. Dies wurde 2023 auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Hamburg bestätigt. Dort wurde ein weiterer Anstieg des urologischen Versorgungsbedarfs um rund 35% innerhalb von 15 Jahren prognostiziert, basierend auf Daten der DGU.4
Personalmangel und Arbeitsrealität
Ob in Österreich tatsächlich ein absoluter Mangel an medizinischem Personal besteht, ist international betrachtet umstritten. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern ist die Personaldichte grundsätzlich hoch. Das zentrale Problem liegt weniger in der Gesamtzahl und mehr in der ineffizienten Verteilung sowie in der sinkenden effektiven Arbeitskapazität.
Die demografische Entwicklung betrifft aber nicht nur die Patient:innen, sondern auch das medizinische Personal. In den kommenden zehn Jahren werden rund 33,3% der derzeit tätigen Ärzt:innen in Pension gehen. Dies entspricht etwa 18189 Personen. Daraus ergibt sich ein jährlicher Ersatzbedarf von rund 1818 Ärzt:innen.5 Dem steht eine jährliche Ausbildungsleistung von etwa 1756 Studienplätzen für Humanmedizin gegenüber. Auf den ersten Blick erscheint diese Zahl ausreichend. In der Praxis relativiert sich dies jedoch deutlich, da rund ein Drittel der Absolvent:innen dem österreichischen Versorgungssystem langfristig nicht zur Verfügung steht. Gründe sind u.a. die Rückkehr in das Herkunftsland nach dem Studium, eine Abwanderung in Länder mit attraktiveren Arbeitsbedingungen oder ein Wechsel in nichtklinische Tätigkeitsfelder. Damit entsteht trotz stabiler Ausbildungszahlen ein strukturelles Nachwuchsdefizit. Ein weiterer Faktor ist der Trend zur Teilzeitbeschäftigung. Daten der Steirischen Krankenanstaltengesellschaft zeigen, dass der Anteil teilzeitbeschäftigter Ärzt:innen in der Steiermark von 24,5% im Jahr 2014 auf 33,3% im Jahr 2024 gestiegen ist. Durch zunehmende Teilzeit sinkt die tatsächlich verfügbare ärztliche Arbeitsleistung trotz gleichbleibender Kopfzahlen. Dieser Trend ist Ausdruck gesellschaftlicher Veränderungen, steht aber auch in engem Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Eine Umfrage unter 1765 Wiener Spitalsärzt:innen aus dem Jahr 2021 zeigte, dass sich 53% körperlich und emotional erschöpft fühlten, 82% beklagten den hohen bürokratischen Aufwand.
Dies verdeutlicht die hohe psychosoziale Belastung im ärztlichen Beruf. Administrative Tätigkeiten binden zunehmend Zeit und Energie, die für die direkte Patientenversorgung fehlen. Die Folge sind sinkende Arbeitszufriedenheit, erhöhte Fluktuation und ein steigendes Burnout-Risiko. Neben dem ärztlichen Bereich stellt auch der Pflegekräftemangel ein gravierendes strukturelles Problem dar. Im Vergleich zu anderen Ländern des DACH-Raums weist Österreich eine geringere Zahl an Pflegekräften pro 1000 Einwohner auf. Gleichzeitig fehlt es an qualifiziertem Nachwuchs. Ursachen hierfür sind unter anderem hohe Ausbildungsanforderungen, hohe körperliche und emotionale Belastung, vergleichsweise geringe Bezahlung und mangelnde gesellschaftliche Anerkennung.
Systemische Ineffizienz als strukturelle Belastung der Versorgung
Ein weiterer wesentlicher Faktor für die angespannte Situation der urologischen Versorgung ist die ausgeprägte Ineffizienz des österreichischen Gesundheitssystems. Trotz hoher finanzieller Aufwendungen gelingt es nur eingeschränkt, diese in bessere gesundheitliche Outcomes umzusetzen. Die Gesundheitsausgaben in Österreich zählen im europäischen Vergleich seit Jahren zur Spitzengruppe. Demgegenüber zeigen zentrale Gesundheitsindikatoren ein differenziertes Bild. Zwar liegt die behandelbare und vermeidbare Sterblichkeit unter dem EU-Durchschnitt, zahlreiche europäische Länder erzielen jedoch deutlich bessere Ergebnisse.6
Die Lebenserwartung in Österreich ist höher als im EU-Mittelwert, die Zahl der gesunden Lebensjahre liegt jedoch signifikant unter dem europäischen Durchschnitt. Dies weist darauf hin, dass hohe Investitionen nicht in gleichem Maße zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität im Alter führen. Als zentrales strukturelles Problem gilt seit Jahren das sogenannte Kompetenzwirrwarr im österreichischen Gesundheitswesen. Die Finanzierung und Steuerung des Systems sind auf zahlreiche Akteure verteilt. Zu den wichtigsten zählen: Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger. Darüber hinaus existieren rund 100 maßgebliche Akteure im Gesundheitssystem. Die Abrechnung erfolgt über etwa 4000 unterschiedliche Zahlungsströme.7 Diese fragmentierte Struktur führt dazu, dass Verantwortung auf viele Schultern verteilt ist, ohne dass eine klare Gesamtverantwortung besteht. Das Ergebnis ist ein System, in dem sich zwar viele Institutionen zuständig fühlen, jedoch kaum jemand die Letztverantwortung trägt. Dadurch werden Entscheidungsprozesse verlangsamt, Reformen erschwert und Ressourcen ineffizient eingesetzt. Transparenz und Steuerungsfähigkeit bleiben begrenzt. Diese strukturellen Schwächen treffen auf eine zunehmend angespannte finanzielle Gesamtsituation des Staates und der Bundesländer. Steigende Defizite und eine hohe Gesamtverschuldung begrenzen den Spielraum für zusätzliche Investitionen im Gesundheitswesen erheblich.
Konsequenzen für Patient:innen und Versorgungsqualität
Die Auswirkungen dieser strukturellen Defizite sind unmittelbar spürbar: verlängerte Wartezeiten, reduzierte Versorgungsqualität und steigende Morbidität. Anhand der Urolithiasis lassen sich diese Effekte exemplarisch darstellen. Verzögerte operative Interventionen führen häufig zu prolongierten Stentliegezeiten, die mit Schmerzen, eingeschränkter Lebensqualität und reduzierter Erwerbsfähigkeit einhergehen.8 Solche Entwicklungen unterminieren das Vertrauen der Patient:innen in das Gesundheitssystem und erhöhen langfristig die Kosten durch Komplikationen und Folgeerkrankungen.
Handlungsperspektiven: Bürokratieabbau und digitale Entlastung
Eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Stabilisierung der urologischen Versorgung ist das konsequente Zurückdrängen administrativer Belastungen. Derzeit leidet die Arzt-Patienten-Beziehung erheblich unter der parallel laufenden und vielfach redundanten Dokumentation. Ärztliche Arbeitszeit wird in zunehmendem Ausmaß durch administrative Tätigkeiten gebunden, wodurch weniger Zeit für die direkte Patientenbetreuung zur Verfügung steht. Eine Rückkehr zur patientenzentrierten Medizin ist nicht nur aus qualitativer Sicht erforderlich, sondern auch wesentlich für die Steigerung der Motivation und langfristigen Bindung von Fachkräften. Bisherige Entlastungsstrategien setzten vor allem auf den flächendeckenden Einsatz von Dokumentationsassistent:innen. Dieser ist personalintensiv, kostenaufwendig und nur begrenzt skalierbar; der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) rückt daher als Hebel in den Fokus. Ein Beispiel hierfür ist das sogenannte ARGO-System am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das seit 2024 im klinischen Einsatz ist.9 Das System basiert auf „large language models“, die mit über sieben Millionen klinischen Fällen trainiert wurden. Arztbriefe können automatisiert aus der digitalen Patientenakte generiert werden, wodurch der Dokumentationsaufwand erheblich reduziert wird.
Ein weiterer Entwicklungsschritt sind Ambient-AI-Systeme. Diese erfassen Behandlungsgespräche in Echtzeit, identifizieren relevante Inhalte und erstellen automatisch strukturierte Dokumentationen. Seit 2023 werden solche Systeme in den USA bereits großflächig eingesetzt.10 Die Rückmeldungen der Anwender:innen fallen überwiegend positiv aus. Durch die Integration dieser Systeme kann ärztliche Kernarbeit wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.
Neben der klinischen Dokumentation bietet KI auch in weiteren administrativen Bereichen hohes Entlastungspotenzial. Z.B. bei der automatisierten Rezeptausstellung, im digitalen Formularwesen, bei KI-gestützter Terminplanung und der strukturierten Patientenaufnahme „Onboarding“.11 In digitalen Onboarding-Systemen werden Patient:innen bereits vor dem Arztkontakt durch virtuelle Avatare mit Basisinformationen zu Diagnosen, Untersuchungen und Therapien versorgt. Gleichzeitig werden anamnestische Angaben strukturiert erfasst und in die elektronische Patientenakte überführt. Dadurch verkürzt sich die Aufnahmezeit, und die ärztliche Konsultation kann zielgerichteter erfolgen.
Dabei ist klar festzuhalten: KI ersetzt keine ärztliche Entscheidung, sondern unterstützt sie. Der Einsatz hat stets unter klarer menschlicher Aufsicht zu erfolgen und ist an die strikte Einhaltung ethischer und rechtlicher Rahmenbedingungen gebunden. Angesichts der Verarbeitung großer Mengen hochsensibler Gesundheitsdaten kommt dem Datenschutz eine zentrale Bedeutung zu. Erforderlich sind transparente Datenschutzkonzepte, die gewährleisten, dass Patientendaten anonymisiert, zweckgebunden und technisch abgesichert gespeichert und verarbeitet werden.
Strukturelle Reformen als Schlüssel zur Sicherung der Versorgung
Die Notwendigkeit von strukturellen Reformen im österreichischen Gesundheitssystem ist mittlerweile breiter Konsens. Besonders deutlich wurde dies im Prüfbericht des Steiermärkischen Landesrechnungshofs vom 31.10.2025, der aufgrund der Gefährdung des Versorgungsauftrags eine umfassende Reform des gesamten Gesundheitswesens in der Steiermark forderte.12
Zentrales Reformziel muss eine integrierte Planung von intra- und extramuralen Versorgungsstrukturen aus einer Hand sein. Die bisherige Fragmentierung verhindert eine effiziente Ressourcensteuerung und erschwert nachhaltige Entwicklungen. Der extramurale Bereich sollte gezielt durch Primärversorgungseinheiten, Gemeinschaftsordinationen und ambulante Versorgungszentren gestärkt werden. Parallel dazu ist ein geregelter Zugang zu Spitalsambulanzen mit Gatekeeper-Funktion erforderlich, um stationäre Ressourcen auf komplexe Fälle zu konzentrieren. Ambulante Versorgungszentren in Kooperation zwischen niedergelassenem und stationärem Bereich bieten besondere Chancen.13 Sie ermöglichen ambulante Operationen mit kürzerer Rekonvaleszenzzeit, entlasten Spitäler und fördern die Ausbildung durch Rotationsmodelle. Voraussetzung für den Erfolg ist eine Anpassung der Tarifsysteme und eine klare ärztliche Leitung dieser Zentren. Investorengetriebene Modelle ohne medizinische Steuerung bergen Risiken für Versorgungsqualität und Nachhaltigkeit.
Eine strategisch geplante ambulante Versorgung kann Kosten senken, Effizienz steigern und die Versorgungsqualität verbessern. Voraussetzung hierfür sind klare Zuständigkeiten, langfristige Planung und politische Umsetzungskraft.
Innovationen als Effizienztreiber
Eine weitere zentrale Handlungsperspektive liegt in der gezielten Förderung medizinischer und technologischer Innovationen. Die Urologie war bereits in der Vergangenheit ein besonders innovationsstarkes Fach und nahm eine Vorreiterrolle bei der Einführung der robotisch assistierten Chirurgie ein. Der frühzeitige Einsatz robotischer Systeme ermöglichte geringere postoperative Schmerzen, reduzierten Blutverlust, kürzere Krankenhausaufenthalte. Dadurch können mehr Patient:innen schonend und mit geringerem Personaleinsatz versorgt werden.
Aktuell gewinnt der Einsatz von KI zunehmend an Bedeutung. KI-Systeme sind in der Lage, Muster in großen Datenmengen zu erkennen, die dem menschlichen Auge entgehen. Dies bietet vor allem in der Radiologie und Pathologie erhebliche Vorteile hinsichtlich diagnostischer Genauigkeit und Konsistenz.
Angesichts der stetig wachsenden Datenmenge wird es für Ärzt:innen zunehmend schwieriger, alle relevanten Informationen effizient zu erfassen und zu nutzen. KI kann hier als digitale Entscheidungsunterstützung dienen, etwa in der Präzisionsonkologie durch die Kombination von klinischen Daten, genetischen Informationen, Bildgebung und algorithmischer Analyse zur individualisierten Therapieentscheidung. Auch in Tumorboards kann KI die Beurteilung komplexer Fälle unterstützen und zur Qualitätssteigerung beitragen.14
In der operativen Urologie eröffnen sich ebenfalls neue Anwendungsfelder. Deep-Learning-Systeme können im chirurgischen Training und intraoperativ sichere und risikoreiche Areale in Echtzeit identifizieren und visualisieren. Darüber hinaus ermöglichen KI-Systeme eine verbesserte präoperative Planung sowie intraoperative Real-Time-3D-Rekonstruktionen, Navigations- und Lokalisationshilfen, die die Präzision und Sicherheit von Eingriffen erhöhen.
Fazit: Reformchance nutzen
Die gegenwärtige Krise der urologischen Versorgung ist real und akut. Ohne strukturelle Reformen drohen nachhaltige Versorgungslücken und ein Attraktivitätsverlust des Faches. Gleichzeitig bietet die aktuelle Situation eine einmalige Chance, Versorgung neu zu denken. Die Urologie kann – und sollte – als Modellfach vorangehen: mit patientenzentrierter Medizin, effizienten Strukturen und einem klugen Einsatz moderner Technologien. Ob aus dem Versorgungsengpass eine Reformchance wird, ist letztlich eine Frage des politischen Willens und der gemeinsamen Verantwortung aller Beteiligten.
Literatur:
1 Österreichische Gesellschaft für Urologie: Positionspapier Arbeitskreis PrimarärztInnen, 2024; 2 Statistik Austria: Bevölkerungsprognose Atlas Österreich: Zukunft der Bevölkerung 1952–2024. Wien: Statistik Austria; 2025. Verfügbar unter: https://www.statistik.at (aufgerufen am 5.8.2025) 3 Stephan-Odenthal M: Einfluss des demographischen Wandels auf die Urologie: Welche Anforderungen erwarten uns? Urologe A 2019; 58(1): 54-8 4 Fisch M, Schüttfort V: Gemeinsam Zukunft gestalten. Urologie 2022; 61(9): 923-4 5 Österreichische Ärztekammer (ÖÄK): Ärztestatistik für Österreich zum 31.12.2024. Daten & Fakten, veröffentlicht auf der Website der Ärztekammer. Stand: 31. Dezember 2024. Zugriff über: https://www.aerztekammer.at/daten-fakten (aufgerufen am 05.08.2025) 6 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)/European Observatory on Health Systems and Policies: Austria: Country Health Profile 2023, State of Health in the EU. Paris: OECD Publishing, 2023 7 Rechnungshof Österreich: Mittelflüsse im Gesundheitswesen – Reihe Bund 2017/10. Wien, 2017 8 Scotland KB et al.: Indwelling stents cause obstruction and induce ureteral injury and fibrosis in a porcine model. BJU Int 2023; 131(3): 367-75 9 Pressemitteilung UKE: Erste KI-Anwendung zur Erstellung von Arztbriefen im UKE im Einsatz – Ausbau der digital unterstützten Gesundheitsversorgung am UKE. 2024 10 Tierney AA et al.: Ambient artificial intelligence scribes to alleviate the burden of clinical documentation. NEJM Catal Innov Care Deliv 2024; 5(3). DOI: 10.1056/CAT.23.040 11 Rinderknecht E et al.: Digitale Urologie: Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz und digitale Gesundheitsanwendungen. Urologie 2025; 64(9): 900-8 12 Landesrechnungshof Steiermark: Prüfbericht Personalplanungen und Personalsituation im Gesundheits-/Spitalswesen der Steiermark. Graz: Landesrechnungshof Steiermark, 31.10.2025 13 Özsoy M: Konzept für ein ambulantes Operationszentrum für urologische Erkrankungen. Spectrum Urologie; 2024 14 Nardone V et al.: The role of artificial intelligence on tumor boards: perspectives from surgeons, medical oncologists and radiation oncologists. Curr Oncol 2024; 31(9): 4984-5007
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