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Kniechirurgie im Wandel

Evidenz zur medialen Meniskusrefixation

Mediale Meniskusläsionen gehören zu den häufigsten Ursachen für belastungsabhängige Knieschmerzen und Funktionsverlust. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich ein deutlicher Paradigmenwechsel von der resezierenden hin zur meniskuserhaltenden Therapie vollzogen. Besonders die Refixation der medialen Meniskuswurzel steht im Fokus, da der unbehandelte Ausriss der medialen Meniskuswurzel biomechanisch einer funktionellen Totalmeniskektomie gleichkommt.

Die Evidenzlage zur medialen Meniskusrefixation hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verdichtet. Zahlreiche systematische Reviews, Metaanalysen und Langzeitkohorten zeigen, dass die Refixation – insbesondere der posterioren Wurzel – klinische Ergebnisse, Gelenkerhalt und radiologische Progression der Arthrose gegenüber Meniskektomie oder konservativer Therapie verbessert.1, 2

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