© G. Wierer

Operatives Management

Aktuelles zur anteromedialen Knieinstabilität

Kombinierte Verletzungen des medialen Kollateral- (MCL) und des vorderen Kreuzbandes (VKB) zählen zu den häufigsten multiligamentären Knieverletzungen. Bei vermeintlich isolierten VKB-Rupturen werden MCL-Verletzungen häufig unterschätzt bzw. nicht diagnostiziert. Dadurch kommt es nach VKB-Rekonstruktion und medialer Instabilität zu vermehrten VKB-Rerupturen. Eine optimale Therapie der anteromedialen Rotationsinstabilität (AMRI) erfordert daher eine detaillierte Diagnostik.

Isolierte oder kombinierte Verletzungen des medialen Kollateralbandes sind häufig. Zunehmende Evidenz zeigt, dass eine residuelle MCL-Laxität zu nachfolgenden Meniskus- und Knorpelschäden sowie zu einer erhöhten Belastung des VKB bzw. der VKB-Plastik führen kann, was wiederum das Risiko für eine VKB-Reruptur erhöht. Die aktuellen Therapiestrategien der AMRI variieren und umfassen sowohl operative als auch konservative Behandlungsansätze. Ein Konsens hinsichtlich Diagnostik, Klassifikation und Therapie der AMRI fehlt bislang aufgrund der begrenzten klinischen Studienlage.

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