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Arzneimittelallergien

Was tun bei Medikamentenunverträglichkeit?

Wenn Patient:innen über eine Medikamentenunverträglichkeit klagen, gilt es herauszufinden, ob es sich tatsächlich um diese handelt. Wie man dabei vorgeht und worauf zu achten ist, erklärte Prof. Dr. Marie-Charlotte Brüggen, PhD, Universitätsspital Zürich, beim Allergologie Update Refresher in Wien.

Häufig beschreiben die Betroffenen bei der Anamnese eher unspezifische Reaktionen wie Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme. In den meisten Fällen, bei rund 80%, handelt es sich dabei um Typ-A-Reaktionen, also Toxizitäten, Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. Doch obwohl nur ein kleiner Teil der Beschwerden Typ-B-Reaktionen zuzuordnen sind, also allergisch bedingt sind, ist es essenziell, diese zu erkennen, da sie bei Reexposition mit dem Medikament potenziell schwerwiegend sein könnten, betonte Brüggen.

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