Verwaltungskosten der Krankenversicherer gesunken
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Obwohl die Zahl der Versicherten gestiegen ist, sind die Verwaltungskosten der Krankenversicherer leicht gesunken. Der Verband prio.swiss begrüsst diese Entwicklung.
Bern. Im Jahr 2025 sanken bei den Krankenversicherern die Kosten für den Verwaltungsaufwand in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) gegenüber 2024 um rund fünf Millionen Franken auf 4,3 Prozent der Prämien. Von 100 Franken Prämien wurden also 4,30 Franken für die Verwaltung eingesetzt.
Der Verband der Schweizer Krankenversicherer prio.swiss begrüsst diese Entwicklung. «Die Zahlen zeigen klar, dass die Krankenversicherer ihre Verantwortung wahrnehmen und die Verwaltungskosten trotz zunehmender Regulierung stetig optimieren», sagt prio.swiss-Direktorin Saskia Schenker und ergänzt: «Der Wettbewerb unter den Krankenversicherungen motiviert diese zusätzlich, in mehr Effizienz zu investieren und den Aufwand zu Lasten der Prämienzahler zu reduzieren.» Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer werden jedes Jahr als Teil der Geschäftsabschlüsse vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) publiziert. Zur Verwaltung der Versicherer zählen unter anderem die Abwicklung von Leistungsabrechnungen, die Rechnungskontrolle, die IT, gesetzliche Aufsichts- und Informationspflichten, der Kundenservice sowie weitere Aufgaben, die für die OKP zu erledigen sind.
Laut der Publikation des BAG sanken auch die Ausgaben der Versicherer für Werbung und Vermittlung. So leisten die Krankenversicherer prio.swiss zufolge ihren Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Entscheidend sei aber, dass die Kostendämpfung auch dort ansetze, wo der weitaus grösste Teil der Gesundheitskosten, 95,7 Prozent, entstehe: bei den medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Leistungen, heisst es seitens des Verbands. (sst)
Quelle: prio.swiss - Der Verband Schweizer Krankenversicherer
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