Grosse Preisunterschiede bei Krankenkassenprämien
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Anlässlich der bevorstehenden Erhöhung der Krankenkassenprämien hat das Vergleichsportal bonus.ch Angebote der Kassen verglichen und Preisunterschiede von bis zu 113 Prozent entdeckt.
Lausanne. Bei gleicher Leistung kann die Prämie bei einer Krankenkasse mehr als doppelt so viel kosten als bei einer anderen, ganz genau um 113 Prozent mehr. Das stellte das Vergleichsportal bonus.ch mit Hauptsitz in Lausanne kürzlich bei einem Vergleich der Angebote der Kassen fest. Verglichen hat bonus.ch die Prämien anlässlich deren 2027 bevorstehenden Erhöhung um durchschnittlich fünf Prozent. Das Portal errechnete, dass sich eine fünfköpfige Familie bei einem Umstieg von einem teuren Angebot einer Kasse auf ein günstigeres einer anderen Kasse fast 10 000 Schweizer Franken sparen könnte.
Allein die Höhe des Einsparungspotenzials zeigt laut bonus.ch, dass sich hinter dem Fünf-Prozent-Durchschnittswert der Erhöhung erhebliche Unterschiede verbergen: So werde bei einem Drittel der Prämien die Erhöhung mehr als sechs Prozent betragen, bei 15 Prozent mehr als acht Prozent und bei sieben Prozent mehr als zehn Prozent. Nur vier Prozent der Prämien werden sinken. Je nach Alter, Region und Versicherungsmodell können die Unterschiede noch grösser ausfallen und Prämien um bis zu 31 Prozent steigen oder um bis zu 26 Prozent sinken.
Um die Ausgaben für die Krankenversicherung zu senken, empfiehlt bonus.ch den Versicherten daher, die Angebote der Krankenkassen zu vergleichen, sich für einen günstigeren Versicherer zu entscheiden, die Unfalldeckung zu streichen, wenn diese bereits vom Arbeitgeber übernommen wird, und Zusatzversicherungen neu zu evaluieren. (sst)
Quelle: Vergleichsportal bonus.ch
Das könnte Sie auch interessieren:
Schweizerin mit Ebola infiziert
Nach einem Evakuierungsflug aus Nigeria befindet sich nun eine mit Ebola infizierte Schweizerin in einem heimischen Spital in Behandlung. Für die Bevölkerung besteht laut BAG keine Gefahr.
Neue Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen beschlossen
Der Runde Tisch Kostendämpfung im Gesundheitswesen tagte kürzlich zum fünften Mal. Dies mit dem Ergebnis, dass sechs neue Massnahmen zur Kostendämpfung beschlossen wurden.
Neuer Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel
Um die Risiken zu begrenzen, die mit dem Klimawandel einhergehen, wurde ein Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel erstellt. In dessen Zentrum stehen Massnahmen zum Gesundheitsschutz.