Schweizerin mit Ebola infiziert
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Nach einem Evakuierungsflug aus Nigeria befindet sich nun eine mit Ebola infizierte Schweizerin in einem heimischen Spital in Behandlung. Für die Bevölkerung besteht laut BAG keine Gefahr.
Bern. Man habe Kenntnis von einer Schweizerin, die sich in Nigeria mit dem Bundibugyo-Ebolavirus infiziert habe und nach einem medizinischen Evakuierungsflug nun im Universitätsspital Genf (HUG) behandelt wird, hiess es kürzlich seitens des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Der Ehemann der Infizierten, ebenfalls ein Schweizer Bürger, ist als enge Kontaktperson im Universitätsspital Zürich (USZ) in Isolation.
Sowohl das HUG als auch das USZ sind laut BAG auf solche Fälle spezialisiert. Beide Spitäler sind Referenzspitäler, die für die Behandlung von Krankheiten wie Ebola eingerichtet sind. Sie verfügen etwa über die nötige Infrastruktur wie Isolierstationen und speziell geschultes Personal. Die Sicherheit des Personals und der Patienten in den Spitälern sei daher gewährleistet, und für die schweizerische Bevölkerung bestehe keine Gefahr.
Die Repatriierung des Ehepaars war durch eine Kooperation des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) mit nigerianischen Behörden und der WHO möglich gemacht worden. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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