© benjaminnolte - stock.adobe.com

Anpassung des Vertriebsanteils bei Arzneien zeigt erste Erfolge

Mit dem Ziel, die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) zu dämpfen, wurde der Vertriebsanteil bei verschreibungspflichtigen Arzneien angepasst. Die Massnahme zeigt nun erste Erfolge.

Neuenburg. Da in den vergangenen Jahren immer mehr Arzneimittel verschrieben wurden, sind auch die absoluten Beträge des Vertriebsanteils verschreibungspflichtiger Arzneien gestiegen: Sie erhöhten sich von 1425,7 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2019 um 317,6 Millionen Franken auf 1743,3 Millionen Franken im Jahr 2025. Das Ziel, mit einer Anpassung des Vertriebsanteils bei verschreibungspflichtigen Arzneien die Kosten zu dämpfen, die der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) für die Arzneien anfallen, wurde aber trotzdem erreicht. Das zeigt nun eine Analyse des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) mit Sitz in Neuenburg. Seit Inkrafttreten der Anpassung konnten kumulierte Einsparungen von rund 120 Millionen Franken erzielt werden. Das entspricht einer Reduktion um 4,4 Prozent gegenüber dem Betrag, der nach der alten Regelung angefallen wäre.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top