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Bildgebung von Röntgen bis MRT

Subklinische Entzündung bei RA sichtbar machen

Bildgebung ergänzt die klinische Untersuchung bei rheumatoider Arthritis (RA) und kann Entzündung oder strukturelle Schäden sichtbar machen, die klinisch noch nicht eindeutig zu erfassen sind. Neben dem konventionellen Röntgen haben sich vor allem Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) etabliert; neue Ultraschall- und MRT-Techniken sollen Sensitivität, Standardisierung und Prognose weiter verbessern.

Rheumatoide Arthritis ist nicht auf einzelne Gelenke beschränkt. Entzündliche und strukturelle Veränderungen können das muskuloskelettale System betreffen; zudem sind Organmanifestationen möglich. Obwohl die Erkrankung mit einer Treat-to-Target-Strategie heute häufig gut kontrolliert werden kann, bleiben klinische Herausforderungen bestehen. Dazu zählen insbesondere subklinische Inflammation, residuelle Entzündungsaktivität trotz klinischer Remission und die Abschätzung des Risikos für einen erneuten Schub. Bildgebung kann hier zusätzliche Informationen liefern, erläuterte Prof. Dr. Annamaria Iagnocco von der Università degli Studi di Torino.

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