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Früher, systemischer und komplexer als gedacht

Knochenverlust bei rheumatoider Arthritis

Rheumatoide Arthritis (RA) schädigt den Knochen nicht erst mit der radiologisch sichtbaren Erosion. Periartikuläre Osteopenie, systemische Osteoporose und Frakturen sind Ausdruck eines osteoimmunologischen Prozesses, der durch Autoantikörper, Entzündungszellen, Zytokine und eine gestörte Knochenneubildung geprägt wird. Die hier zusammengefassten Daten zeigen: Für die klinische Risikobeurteilung reicht es nicht, allein auf Knochendichte und Glukokortikoidexposition zu blicken.

Im Rahmen der von PD Dr. Christian Muschitz und Assoc. Prof. PD DDr. Roland Kocijan geleiteten Sitzung „Osteoporose & Rheuma“ referierte Dr. Vincent Rathkolb, von der 2. Medizinischen Abteilung mit Rheumatologie und Osteologie der Klinik Favoriten in Wien, über „Rheuma – Inflammation – Auswirkungen auf den Knochen“.

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