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Visuelle Phänomene mit und ohne Kopfschmerz

Flimmern, Lichtblitze und Verdunkelung: Was spricht für einen Notfall?

Transiente Sehstörungen sind diagnostisch anspruchsvoll: Dahinter können harmlose, aber auch akut behandlungsbedürftige Ursachen stecken. Für die Einordnung sind vor allem Verlauf, Dauer, Ein- oder Beidseitigkeit sowie mögliche Begleitsymptome entscheidend.

Visuelle Phänomene umfassen transiente Sehstörungen. Zu unterscheiden sind positive visuelle Phänomene, bei denen etwas zusätzlich gesehen wird, und negative visuelle Phänomene, wo weniger von der Umwelt gesehen wird. Diese Unterscheidung ist die erste sinnvolle Frage, die man Patient:innen stellen kann, erklärte Prof. Dr. Julia Biermann, Augenärztin mit Schwerpunkt Orthoptik, Neuro- und Kinderophthalmologie am Klinikum Bielefeld.

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