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Systemerkrankung mit Lungenbeteiligung

Das VEXAS-Syndrom

2020 wurde eine neue Erkrankung beschrieben: das VEXAS-Syndrom. Es handelt sich dabei um eine autoinflammatorische Systemerkrankung, die häufig mit einer Beteiligung der Lunge einhergeht.

Das VEXAS-Syndrom ist eine 2020 erstmals beschriebene autoinflammatorische Systemerkrankung, wobei VEXAS für „vacuoles, E1 enzyme, X-linked, autoinflammatory, somatic“ steht.1, 2 Die zugrundeliegende Ursache ist eine erworbene somatische, pathogene Mosaikmutation am UBA1-Gen, das am X-Chromosom positioniert ist und für das E1-Enzym kodiert. Das E1-Enzym ist für die Ubiquitinierung von Proteinen verantwortlich und dient hauptsächlich zum Abbau von Molekülen. Die Erstbeschreibung erfolgte durch Beck DB et al. im „New England Journal of Medicine“, die das Syndrom bei 25 Männern identifizieren konnten.2 Mittels Transkriptionsanalysen konnten sie zeigen, dass die myeloische Zellreihe der Betroffenen eine verringerte Ubiquitinierung aufwies, wodurch es zu einer Überregulierung von proinflammatorischen Zytokinen wie IL-1, IL-6, IL-8, IFN-γ und TNF-α kommt.1, 2

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