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„Drug-induced lung disease“ früh erkennen

Medikamentöse Nebenwirkungen in der Lunge

Von Bronchospasmus über Reizhusten und Lungenödem bis hin zu Pneumonitis und interstitiellen Lungenerkrankungen: Pathologien in der Lunge sind nicht selten eine Interaktion bzw. unerwünschte Wirkung eines Medikaments. Eine gezielte Anamnese und das konsequente Monitoring sind daher unerlässlich.

Pulmonale Nebenwirkungen von Arzneimitteln („drug-induced lung disease“; DILD) sind in der klinischen Praxis kein Randphänomen (Tab.1).1„Asthma, Bronchiolitis, Hypersensitivitätsreaktionen, interstitielle Pneumonitis, Fibrose, nichtkardiales Lungenödem, Pleuraergüsse, eosinophile Infiltrate, Gefäßveränderungen, medikamenteninduzierter Lupus erythematosus – alles, was sich in der Lunge manifestiert, kann die Nebenwirkung eines Medikaments sein“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Michael Wolzt, Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie, Medizinische Universität Wien, einleitend bei seinem Vortrag im Rahmen des Webinars „ÖGIM Innere Medizin Compact – Atemwege“.

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