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Postoperative spinale Implantatinfektionen – eine aktuelle Übersicht

Obwohl postoperative spinale Implantatinfektionen (PSII) zu den wachsenden Herausforderungen des klinischen Alltags zählen, besteht bis dato kein allgemeiner Konsens zur Behandlung dieser Komplikation. Dieser Artikel soll einen Überblick zu PSII inklusive Epidemiologie, Diagnose, Therapie und Prophylaxe liefern.

Zunächst stellt sich die Schwierigkeit der genauen Definition, da die meisten Arbeiten auf diesem Gebiet generelle spinale Infektionen, auch ohne vorangegangene Operation, bzw. unspezifische postoperative Nosokomialinfektionen („surgical site infections“, SSI) untersuchten. Eine mögliche Definition wurde von Trampuz et al. auf Basis der Kriterien der periprothetischen Gelenkinfektion der EBJIS (European Bone and Joint Infection Society) entwickelt. Hierbei wird eine PSII bei einem Auftreten innerhalb von 6 Wochen postinterventionell als akut und danach als chronisch definiert, wobei diese als bestätigt gilt, wenn zumindest eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

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