© K. Staats

Moderne Prinzipien, Konzepte und Innovationen

Der mediale unikondyläre Kniegelenkersatz

Der unikondyläre Kniegelenkersatz erlebt eine Renaissance. Bei geeigneter Indikation bietet er funktionelle Vorteile gegenüber der Totalendoprothese (K-TEP), setzt jedoch eine sorgfältige Patient:in-enselektion und hohe operative Expertise voraus. Neue Entwicklungen wie Robotik und individualisiertes Alignment könnten dabei die Präzision weiter verbessern.

Die isolierte mediale Gonarthrose ist die mit Abstand häufigste Manifestationsform der Kniegelenksarthrose. Gemäß Angaben in der Literatur wären bis zu 40–50% aller Patient:innen, die sich einem Kniegelenk-ersatz unterziehen, prinzipiell auch für einen unikondylären Ersatz („unicompartmental knee arthroplasty“, UKA) geeignet. Die tatsächliche Anwendungsrate in den Endoprothesenregistern liegt jedoch seit Jahren stabil bei 3,5% in den USA, 4,5% in Australien (2025), 10,3% in Großbritannien (2024) und 11,6% in Schweden (2024) – mit erheblicher Streuung zwischen einzelnen Operateur:innen, Zentren und Ländern.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top