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Elacestrant beim ER+/HER2– metastasierten Mammakarzinom

Sequenz als Schlüssel zu guten Langzeitergebnissen

Patient:innen mit Östrogenrezeptor-positivem/HER2-negativem metastasiertem Mammakarzinom, die nach Erstlinienbehandlung eine Progression erleiden, profitieren von Zweitlinienregimes auf Basis endokrin wirksamer Substanzen, sofern die endokrine Sensitivität erhalten ist. Elacestrant (Orserdu®) bietet hierbei als erster und bisher einziger zugelassener oraler selektiver Östrogenrezeptor-Degrader eine hochwirksame und gut verträgliche orale Therapieoption.

Eine endokrine Therapie (ET) in Kombination mit CDK4/6-Inhibitoren ist im Management des metastasierten Östrogenrezeptor-positiven/HER2-negativen Mammakarzinoms als Erstlinienstrategie etabliert.1 Prof. Dr. Sherko Kümmel, PhD, Interdisziplinäres Brustkrebszentrum der Kliniken Essen-Mitte, Essen, diskutierte im Rahmen des ESMO Breast Cancer 2025 die Optionen ab der zweiten Behandlungslinie. „Bei Eintreten der Progression sollte eine Testung auf eine Reihe genomischer Alterationen erfolgen.“1 Als zweiter entscheidender Faktor gilt die endokrine Sensitivität. Ist sie erhalten, empfiehlt sich eine möglichst lange Fortführung der ET-basierten Strategie mit oder ohne zielgerichtete Therapie. Dagegen kommen bei Patient:innen mit primärer endokriner Resistenz oder viszeraler Krise Chemotherapie oder Antikörper-Wirkstoff-Konjugate infrage.

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