© Carin Benninger

Parkinson

Könnten es in den nächsten Jahren krankheitsmodifizierende Therapien gegen Parkinson auf den Markt schaffen?

Anfang Oktober fand in Seoul der International Congress of Parkinsonʼs Disease and Movement Disorders statt. Wir haben mit Prof. Dr. med. David Benninger aus Rheinfelden darüber gesprochen, wie neue Klassifikationssysteme Diagnostik und Therapie verbessern können und was von den neuen Ansätzen für krankheitsmodifizierende Therapien und Stammzellen zu halten ist.

David Benninger: Die Keynote-Lecture von Tohru Minamino von der Uni in Tokio. Er forscht darüber, wie man mit Senolytika altersbedingte Veränderungen in Zellen beseitigen könnte. Tierstudien waren vielversprechend, aber ob sich diese auf den Menschen übertragen lassen und wir irgendwann mit Senolytika Parkinson besser behandeln können, bleibt offen. Dann fand ich noch Vorträge zu den Kopathologien interessant. Das bedeutet, dass Patienten mit Parkinson mehrere pathologische Veränderungen haben. Also nicht nur fehlgefaltetes α-Synuclein, sondern zusätzlich noch β-Amyloid und Tau. Studien lassen vermuten, dass die meisten Patienten mit Parkinson solche Kopathologien aufweisen.

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