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Analyse von 932000 belgischen Patient:innen

COPD und Asthma: mehr Exazerbationen durch PPI?

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) mit Exazerbationen bei chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen in Verbindung stehen könnte. Mögliche Erklärungen sind Veränderungen des Darmmikrobioms und die Translokation potenziell pathogener Keime in die Lunge.

Protonenpumpenhemmer (PPI) gehören zu den meistverordneten Arzneimitteln, auch bei Patient:innen mit Asthma, COPD oder Asthma-COPD-Overlap. Gerade in dieser Population ist gastroösophagealer Reflux häufig, der respiratorische Symptome verstärken kann. Ob PPI bei chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen eher schützen oder schaden, war bislang unklar. Die vorliegende landesweite Kohortenstudie aus Belgien untersuchte diese Frage anhand von Versorgungsdaten.

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