© Christoph Brenner

Leitliniengerechte Diagnostik und Therapie – und Kontroversen darum

Therapie des akuten Koronarsyndroms – aktuelle Kontroversen

Die Therapie des akuten Koronarsyndroms folgt entsprechend zahlreichen randomisierten klinischen Studien in vielen Bereichen hochstandardisierten Abläufen, die in den aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie zusammengefasst sind.1, 2 Dennoch zeigen sich im klinischen Alltag heute noch einige Missverständnisse und Kontroversen. Einige ausgewählte Punkte sollen im Folgenden diskutiert werden.

Landläufig wird der akute ST-Strecken-Hebungs-Myokardinfarkt (STEMI) als die grundsätzlich schwerste klinische Manifestation der koronaren Herzerkrankung (KHK) wahrgenommen – und für die Akutsituation und den Akutschaden am Herzmuskelgewebe trifft das natürlich auch zu. Dennoch sind es die Patienten mit Nicht-ST-Hebungs-Myokardinfarkt (NSTEMI), die im Durchschnitt aufgrund bestehender Komorbiditäten und eines höheren Lebensalters unter einer deutlich fortgeschritteneren Form der koronaren Herzerkrankung leiden. Die Revaskularisation eines NSTEMI-Patienten, sei es interventionell oder chirurgisch, gestaltet sich deshalb durchschnittlich komplexer als die Wiederherstellung der Koronarperfusion beim STEMI (Abb. 1).

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