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Ätiologie der Herzinsuffizienz ebenso wichtig

LVEF – Relevanz bei Therapieauswahl und Risikostratifizierung?

Zweifellos stellt das Management des komplexen Syndroms der Herzinsuffizienz (HI) eine Herausforderung für den behandelnden Arzt dar. Einfache und klare Einteilungen sind dabei didaktisch hilfreich und erleichtern die klinische Arbeit.

Diagnose, Risikostratifizierung und Therapieentscheidungen werden zu einem wesentlichen Teil an der linksventrikulären Auswurffraktion (LVEF) festgemacht. Die phänotypische Einteilung in Herzinsuffizienz mit reduzierter EF (HFrEF), Herzinsuffizienz mit erhaltener EF (HFpEF) und, seit Neuestem, Herzinsuffizienz mit gering reduzierter EF (HFmrEF) sind Teil der universellen Definition der Herzinsuffizienz1 und ein Eckpfeiler der aktuellen Leitlinien.2 Die LVEF-basierte Taxonomie und die damit verbundene Vorstellung, dass es sich hier um voneinander unabhängige Erkrankungsentitäten handelt, geraten allerdings zunehmend ins Wanken.3–5 Die Kritik reicht von der Unzulänglichkeit und der Unschärfe in der Festlegung der LVEF an sich bis zu der Vielzahl an Risikofaktoren und Umständen, welche den Krankheitsverlauf beeinflussen können.

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