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Implantierbare kardiale Monitore bei Hochrisikopatienten nach Myokardinfarkt: Ergebnisse der SMART-MI-Studie

Die meisten Komplikationen nach einem Myokardinfarkt ereignen sich bei Patienten mit nur mittelgradig eingeschränkter oder erhaltener linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF). Für diese Patienten existieren bislang keine präventiven Strategien.1

Die Gruppe der Postinfarktpatienten mit LVEF >35% ist groß und das individuelle Risiko heterogen, sodass eine akkurate Risikostratifizierung von entscheidender Bedeutung ist. Die Beurteilung kardialer autonomer Steuerungsprozesse könnte hierbei einen Schlüssel darstellen. Schädigungen des kardialen autonomen Nervensystems nach einem Myokardinfarkt sind häufig und mit einer ungünstigen Prognose vergesellschaftet. Die Analyse biologischer Signale, in welchen sich autonome Steuerungsprozesse widerspiegeln, erlaubt einen nicht invasiven und praktikablen diagnostischen Zugang zum kardialen autonomen Nervensystem. Mittels moderner EKG-basierter Biomarker ist es möglich, Hochrisikopatienten nach Myokardinfarkt mit LVEF 36–50% zu identifizieren, deren Prognose sich praktisch nicht von Hochrisikopatienten mit LVEF ≤35% unterscheidet.2

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