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Risikofaktoren und Prävention

Fixkombi mit Rosuvastatin und Ezetimib senkt LDL-C auf geforderten Zielwert

Kardiologie & Gefäßmedizin
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Für Patienten mit manifester koronarer Herzkrankheit geben die ESC-Leitlinien zur Risikoreduktion das ambitionierte LDL-Cholesterin-Ziel (LDL-C) von <55mg/dl vor. Dieses Ziel kann mit einer Statinmonotherapie bei den meisten dieser Patienten nicht erreicht werden. Eine spanische Studie zeigt, dass die Chancen auf eine Erreichung des LDL-C-Ziels mit der Kombinationstherapie von Rosuvastatin und Ezetimib deutlich steigen.

Die Kombination eines Statins mit Ezetimib wird mit Klasse IIa und einem Evidenzlevel B in den ESC-Guidelines zur die Senkung des LDL-C empfohlen, um Zielwerte zu erreichen wenn diese mit einer Statin-Monotherapie nicht erreicht werden können. Das ist beispielsweise bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit der Fall, für die das LDL-C-Ziel kürzlich auf <55mg/dl gesenkt wurde, was in aller Regel den Einsatz von Kombinationstherapien erforderlich macht. Bewährte Kombinationspartner für Statine sind die PCSK9-Inhibitoren, die allerdings in vielen Ländern nur dann erstatten werden, wenn das LDL-C unter maximal tolerierter Statin-Therapie bzw. bei Statinintoleranz über 100mg/dl bleibt. Damit ergibt sich eine beträchtliche therapeutische Lücke für zahlreiche Patienten die keinen PCSK9-Inhibitor erhalten können, obwohl diese deutlich über ihren empfohlenen LDL-C-Zielwerten liegen.

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