© Manon - stock.adobe.com

Konsensuspapier der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC)

COPD: ESC-Taskforce fordert integrierte kardiopulmonale Versorgung

COPD ist mit signifikanten und multiplen kardiovaskulären Risiken assoziiert. Diese müssen erkannt und leitliniengerecht behandelt werden, fordert eine Taskforce der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC). Dabei gelten für COPD-Patient:innen grundsätzlich die gleichen Maßnahmen und Zielwerte wie für die Normalbevölkerung.

Eine aktuelle Metaanalyse von 140 Studien zeigt, dass COPD mit praktisch allen kardiovaskulären Erkrankungen inklusive Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern sowie mit Niereninsuffizienz und erhöhter Gesamtmortalität assoziiert ist (Abb.1).1 Insbesondere Exazerbationen erhöhen die Wahrscheinlichkeit kardiovaskulärer Ereignisse deutlich und können dieses Risiko über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr steigern. Das ist für die Betroffenen belastend und führt auch zur Sorge, dass eine Komorbidität übersehen werden könnte, erläuterte Prof. Dr. Chris P. Gale von der University of Leeds, Leiter einer Taskforce der ESC, die ein Konsensusdokument für das Management kardiovaskulärer Erkrankungen bei Patient:innen mit COPD entwickelt. Das ESC-Dokument versteht sich nicht als Leitlinie, stattdessen enthält es Ratschläge auf unterschiedlichem Niveau. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von der Prä-COPD über Public Health bis zu den neuen Therapien (und ihren kardiovaskulären Effekten).

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top