© Ben Gingell iStockphoto

Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus

Die Therapie des bidirektionalen Duos im Kontext der aktuellen Wissenschaft

Kardiologie & Gefäßmedizin | Diabetologie & Endokrinologie
(0,00)

Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus Typ 2 stehen in engem, einander beeinflussendem Zusammenhang. Die Datenlage zur optimalen, zunehmend individualsierten Therapie wächst und entsprechend wandeln sich die Empfehlungen. Ein Überblick zu Studien und aktuellem Wissensstand.

Herzinsuffizienz (HI) und Diabetes mellitus (DM) sind ein häufiges, sich in seiner Krankheitsprogression und Prognose bidirektional beeinflussendes Duo. Epidemiologische Daten zeigen einen weltweit progredienten Anstieg der Prävalenz sowohl des Typ-2-Diabetes (global >383 Mio.) als auch der Herzinsuffizienz (global >63 Mio. Menschen; etwa 1:1 systolische und diastolische HI).1 Beide Erkrankungen gelten als unabhängige Risikofaktoren der jeweils anderen. In der Herzinsuffizienz (HFrEF, HFmrEF, HFpEF) liegt die Prävalenz des T2D bei 30–40% (etwa 25% HFrEF und etwa 75% HFpEF).2 Bei Menschen mit Diabetes wird die Prävalenz der HI mit 9–22% angegeben, was einem 2- bis 4-fach höheren Vorkommen gegenüber der nichtdiabetischen Bevölkerung entspricht (Framingham). Die Diagnose HI bedeutet ungeachtet existierender Leitlinien zur optimalen HI-Therapie eine schlechte Prognose und ist gekennzeichnet von einer 5-Jahres-Mortalität von 75% und Hospitalisierungsraten von 82%3 – Koexistenz von T2D und HI potenziert diese Zahlen.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top