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Immunologische Aspekte bei Spätgestosen

Für eine intakte Schwangerschaft müssen optimale Voraussetzungen sowohl auf der maternalen als auch auf der fetoplazentaren Seite vorhanden sein. Kommt es zu Abweichungen, sind die Bedingungen für eine intakte Schwangerschaft nicht mehr gegeben und Komplikationen der Früh- und Spätschwangerschaft sind die Folge.

I Während der Schwangerschaft kommt es zu einer ganz gezielten und aktiven Anpassung des maternalen Immunsystems; diese findet nicht nur an der fetomaternalen Grenzzone statt, sondern auch systemisch. Zusätzlich ist die Adaptierung des maternalen Immunsystems kein konstanter Prozess, sondern unterliegt einer Dynamik. Mit der Implantation des Embryos und der damit einhergehenden Plazentation besteht eine für die Zelldifferenzierung notwendige primäre Immunaktivierung und systemische Inflammation, die von einer anhaltenden Periode der Immuntoleranz und „Antiinflammation“ abgelöst wird. Diese Phase ist entscheidend für die fetale Entwicklung sowie Verhinderung der Abstoßung des Feten. Gegen Ende der Schwangerschaft kommt es erneut zu einer gesteigerten Inflammation, welche für die Einleitung der Geburt notwendig ist.1

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