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SCOTCH-Studie

Nach Kolektomie: Auf die medikamentöse Therapie kommt es an

Eine Studie verglich segmentale und totale Kolektomie bei Patienten mit Morbus Crohn und Befall des Kolons und fand keine Vorteile für die invasivere totale Operation. Als wichtigster Faktor zur Verhinderung von Rezidiven erwies sich jedoch eine postoperative Biologika-Therapie.

Beim Morbus Crohn mit Befall des Kolons (sCD) kann eine Kolektomie erforderlich werden, wobei häufig die Wahl zwischen einer segmentalen (SC) und einer totalen Entfernung (TC) des Kolons besteht. Die TC könnte das Risiko für ein Rezidiv reduzieren, beeinträchtigt jedoch die Lebensqualität stärker als die SC. Dr. Gianluca Pellino von der Università degli Studi della Campania „Luigi Vanvitelli“ weist in diesem Zusammenhang auf mehrere große Metaanalysen hin, die diese Frage letztlich nicht beantworten konnten und stattdessen die ausgeprägte Heterogenität der verfügbaren Studien hervorheben.

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