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OEADF 2022

Corneodesmosomen und ihre Rolle bei Peeling-Skin-Erkrankungen

Im Stratum corneum bilden die ineinander verhakten und durch Corneodesmosomen fest verbundenen Korneozyten ein stabiles Gerüst für interzelluläre Barrierelipide. Die physiologische Hautabschuppung setzt einen sukzessiven Abbau der verbindenden Proteinstrukturen voraus und wird durch Proteasen und Proteaseinhibitoren reguliert. Bei Strukturdefekten oder Dysbalancen des Regulationssystems kommt es zur unkontrollierten Desquamation, dem sogenannten „Peeling“. Über die verschiedenen Peeling-Skin-Erkrankungen gibt der folgende Artikel einen Überblick.

Das Stratum corneum der Epidermis stellt die erste gegenüber der Außenwelt separierende Barrierestruktur dar. Es besteht aus mehreren Lagen von ineinander verhakten und durch Corneodesmosomen (CDs) fest verbundenen Korneozyten, die ein stabiles Gerüst für die interzelluläre lipidreiche Extrazellulärmatrix formen. Jeder Korneozyt wird durch ca. 1000 CDs mit anderen Korneozyten verbunden. CDs, die sich aus Desmosomen des Stratum granulosum transformieren, sind Transmembranproteine bestehend aus Desmoglein 1, Desmocollin 1 und Corneodesmosin. Sie werden mit Polypeptiden wie Plakoglobin vernetzt und daneben auch enzymatisch in die „cornified envelopes“ der Korneozyten eingebaut. Dabei spielen die kalziumabhängigen Transglutaminasen 1 und 5 eine wichtige Rolle.

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