ÖGK rechnet mit 121 Mio. Bilanzverlust
Wien - Die Corona-Pandemie prägt – auch im laufenden Jahr – die Gebarungsvorschau der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK): Der vorläufige Jahresabschluss für 2021 zeigt bei einem Budget von mehr als 16 Mrd. Euro einen Bilanzverlust von 99,8 Millionen Euro.
Auch für 2022 müssten pandemiebedingte Unsicherheiten berücksichtigt werden, gab die ÖGK am Dienstag bekannt. Konkret weist die aktuelle Gebarungsvorschaurechnung für das laufende Jahr einen Bilanzverlust von 121,3 Millionen Euro aus.
Die Beiträge der pflichtversicherten Erwerbstätigen würden sich laut Wirtschaftsforschung gut entwickeln, gibt man sich optimistisch. 2022 sollen diese um 5,7 Prozent steigen, bei den Aufwendungen geht die ÖGK von einem Plus um fünf Prozent aus. Beobachtet wird, dass sich das Leistungsniveau wieder einpendelt – die Nachholeffekte ärztlicher Leistungen, die im Vorjahr stattgefunden haben, ebben wieder ab, heißt es. (red)