© Feng Yu - stock.adobe.com

Suchtforschung und -therapie

Aktuelle Entwicklungen bei der Opioid-Agonisten-Therapie in Österreich: Quo vadis?

Seit ihrer suchtgiftrechtlichen Anerkennung als medizinisch indizierte Behandlung im Jahr 1987 bildet die Opioid-Agonisten-Therapie (OAT) eine zentrale Säule der Versorgung von Menschen mit einer Opioidabhängigkeit in Österreich. Zu den Stärken des österreichischen Systems zählen die hohe Behandlungsabdeckung und -retention sowie das im internationalen Vergleich breite Substanzspektrum. Die Zusammensetzung der Behandlungspopulation und ihr Versorgungsbedarf verändern sich jedoch deutlich. Der Beitrag ordnet diese Entwicklungen ein und diskutiert notwendige Anpassungen, damit die OAT auch künftigen Anforderungen gerecht wird.

Die Opioid-Agonisten-Therapie (OAT) wurde in Österreich 1987 durch einen ministeriellen Erlass als medizinisch indizierte und unter definierten Voraussetzungen suchtgiftrechtlich zulässige Behandlung anerkannt. Ursprünglich als Ultima Ratio für besonders schwere Fälle konzipiert, entwickelte sie sich rasch zu einer zentralen Säule der Versorgung von Menschen mit einer Opioidabhängigkeit.1 Inzwischen ist sie international als Behandlungsstandard bei Opioidabhängigkeit etabliert.2

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top