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Podozytopathien

Anti-Nephrin-Antikörper und B-Zell-Depletion eröffnen neue Optionen

Neue Erkenntnisse zu Anti-Nephrin-Antikörpern und B-Zell-vermittelten Mechanismen haben die Diagnostik und Therapie von Podozytopathien grundlegend verändert. Am FOMF WebUp Nephrologie gab Prof. Dr. med. Andreas Kronbichler, Direktor der Abteilung für Nephrologie und Hypertensiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und moderne Therapiekonzepte bei diesen Erkrankungen.

Die Minimal-Change-Erkrankung und die fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS) gehören zu den sogenannten Podozytopathien. Podozyten sind hochspezialisierte Zellen der Glomeruli, die eine zentrale Rolle in der glomerulären Filtrationsbarriere spielen. Werden Podozyten geschädigt oder verlieren sie ihre charakteristische Struktur, kommt es zu einer Störung der glomerulären Barrierefunktion mit konsekutiver ausgeprägter Proteinurie.

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