Wichtige Verbesserungen bei Verrechnungen
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Noch vor dem Inkrafttreten des neuen Gesamt-Tarifsystems kommt es zu Tarifanpassungen. Konkret werden die Möglichkeiten verbessert, bestimmte Leistungen verrechnen zu können.
Bern. Die Tarifrevision, die mit 1. Januar 2026 in Kraft trete, sei «die bedeutendste Tarifrevision seit 20 Jahren», so der Schweizerische Bundesrat. Er begrüsst, dass sich die Tarifpartner noch vor dem Inkrafttreten des Gesamt-Tarifsystems, bestehend aus der Einzelleistungstarifstruktur für ambulante ärztliche Leistungen TARDOC und den ambulanten Pauschalen auf mehrere Anpassungen und Ergänzungen einigen konnten, die «wichtige Verbesserungen» darstellen.
Die Verbesserungen betreffen vor allem Verrechnungen verschiedener medizinischer Leistungen. So wurden etwa die Leistungen präzisiert, die bei Notaufnahmen in Spitälern und bei der Überwachung und Betreuung nichtärztlicher Fachpersonen verrechnet werden können. Verbessert werden ausserdem die Möglichkeiten der Verrechnung von Kombinationstherapien wie einer Strahlen- und Chemotherapie am selben Tag bei der Behandlung von bösartigen Tumoren. Zudem wurde gewährleistet, dass Wundbehandlungen und pathologische Leistungen über den TARDOC abgerechnet werden können.
Der Berufsverband der Schweizer Ärzte Foederatio Medicorum Helveticorum (FMH) hält den Bescheid des Bundesrates für die Verbesserungen für gut, «da die Korrekturen für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zum Wohle der Patienten von Bedeutung» seien.
Der Bundesrat betonte wiederum, darauf zu vertrauen, «dass die Akteure des Gesundheitswesens auch nach der Einführung des neuen Gesamt-Tarifsystems ihre Verantwortung wahrnehmen, das System im Interesse der Patienten anzuwenden und sich an seiner kontinuierlichen Verbesserung zu beteiligen». (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit BAG
Das könnte Sie auch interessieren:
Neue Kampagne für Jugendliche zu Safer Sex
Die Initiative LOVE LIFE richtet sich an 16- bis 26-Jährige und vermittelt alltagsnahes Wissen zu Safer Sex und sexuell übertragbaren Infektionen.
Gentherapie ermöglicht erste Seheindrücke für Blinde
Eine Gentherapie in Kombination mit einer Spezialbrille kann Menschen mit einer erblichen Netzhauterkrankung helfen, einfache Gegenstände wahrzunehmen. Eine Studie mit Beteiligung der ...
Immer weniger klinische Studien in der Schweiz
Der Pharma-Branchenverband Interpharma und das Swiss Cancer Institute (SCI) zeigen auf, dass in der Schweiz immer weniger klinische Studien durchgeführt werden. Das schwäche den ...