Swissmedic droht kräftiger Personalabbau
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Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic machte 2025 ein Defizit von 32 Millionen Franken. Mit verschiedenen Massnahmen soll die finanzielle Lage wieder verbessert werden.
Bern. Im November 2025 zeichnete sich ab, dass sich die finanzielle Lage des Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic zuspitzen und das Institut das Jahr 2025 mit einem Defizit von 32 Millionen Schweizer Franken abschliessen würde. Bereits damals wurden Massnahmen beschlossen, die die finanzielle Lage des Instituts wieder verbessern sollen. Der Bundesrat hiess diese nun gut und entlastete den Swissmedic-Institutsrat für das vergangene Geschäftsjahr.
Zu den Sparmassnahmen zählt ein Personalabbau: Bis 2027 soll der Aufwand für das Personal um neun Prozent gesenkt werden, was einem Abbau von 45 Vollzeitstellen entspricht. Zusätzlich sollen 19 Prozent des Sachaufwands eingespart werden. Das kommt einer Summe von sechs Millionen Franken gleich. Auch werden die finanziellen Reserven mit dem Defizit verrechnet. Ende 2025 betrugen sie noch 91,5 Millionen Franken, ab 2026 werden sie 59,5 Millionen Franken betragen. Wieder mehr Geld in die Kasse von Swissmedic bringen sollen ausserdem noch der für 2027 um 2,7 Millionen Franken erhöhte Bundesbeitrag und die Einführung der Produkteregistrierungsgebühr für Medizinprodukte.
Das Defizit geht auf die seit 2023 wachsende Deckungslücke beim Bundesbeitrag zurück, auch auf die Umsetzung der verschärften Medizinprodukte-Regulierung. Zusätzlich gab es einen substanziellen Mehraufwand bei Betrieb und Personal, unter anderem bedingt durch intensivierte Aufsichts- und Überwachungstätigkeiten und nötige Investitionen in die digitale Transformation. Ein weiterer Grund für das Zustandekommen des Defizits war die Senkung der Arzneimittelaufsichtsabgabe. (sst)
Quelle: Schweizerisches Heilmittelinstitut Swissmedic
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