Sichere Forschungspartnerschaft mit Gesundheitsdaten
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Ein neues Datennutzungsmodell ermöglicht es Unternehmen, Forschungsfragen mit Gesundheitsdaten zu beantworten – ohne Zugang zu sensiblen Informationen.
Bern. Mit einem neuen Kooperationsmodell ermöglicht das Swiss Personalized Health Network (SPHN) privaten Unternehmen, wertvolle Erkenntnisse aus Schweizer Gesundheitsdaten abzuleiten – unter Einhaltung hoher Datenschutzstandards.
Die Spitäler, die SPHN angeschlossen sind, verfügen über klinische Daten von über 700 000 Patientinnen und Patienten, die ihre Zustimmung zur Nutzung für Forschungszwecke gegeben haben. Mithilfe des neu entwickelten Modells können Pharmaunternehmen nun einfache Forschungsfragen beantworten, ohne direkt Zugriff auf die effektiven Daten zu erhalten.
Im ersten Projekt dieser Art wird ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Beteiligt sind das Kantonsspital Aarau, das Universitätsspital Basel und das Pharmaunternehmen Novartis. Konkret hat in diesem Fall Novartis eine Forschungsfrage eingereicht. Die beteiligten Spitäler haben die erforderlichen Daten in anonymisierter Form an das IT-Netzwerk BioMedIT übermittelt. Dort führt das Datenkoordinationszentrum von SPHN die Analyse durch. Die aggregierten Resultate werden dann an Novartis geschickt.
Da es sich ausschliesslich um zusammengefasste Ergebnisse handelt, erfüllt das Projekt die Standards von SPHN für verantwortungsvolle Datennutzung und öffentlich-private Partnerschaften. (tab)
Quelle: Schweizer Akademie der Medizinischen Wissenschaften
Das könnte Sie auch interessieren:
Neue Kampagne für Jugendliche zu Safer Sex
Die Initiative LOVE LIFE richtet sich an 16- bis 26-Jährige und vermittelt alltagsnahes Wissen zu Safer Sex und sexuell übertragbaren Infektionen.
Gentherapie ermöglicht erste Seheindrücke für Blinde
Eine Gentherapie in Kombination mit einer Spezialbrille kann Menschen mit einer erblichen Netzhauterkrankung helfen, einfache Gegenstände wahrzunehmen. Eine Studie mit Beteiligung der ...
Immer weniger klinische Studien in der Schweiz
Der Pharma-Branchenverband Interpharma und das Swiss Cancer Institute (SCI) zeigen auf, dass in der Schweiz immer weniger klinische Studien durchgeführt werden. Das schwäche den ...