Renommierter Medizinforschungspreis vor Vergabe
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Mit dem Otto-Naegeli-Preis für medizinische Forschung steht ein renommierter Preis vor der Vergabe. Er geht an eine Forscherin der ETH Zürich.
Zürich. Mit der sogenannten LiP-MS-Technologie hat Paola Picotti eine Technologie entwickelt, mit der sie tausende Proteinstrukturen auf einmal auf physiologische und pathologische Veränderungen untersuchen kann. Dafür wird die Forscherin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) am 19. Mai mit dem renommierten Otto-Naegeli-Preis für medizinische Forschung prämiert. „Der Otto Naegeli-Preis zeichnet aus, wie sich die Entdeckung auf die Biomedizin und schliesslich auf die menschliche Gesundheit auswirkt, und das bedeutet mir viel“, sagt Picotti zu der bevorstehenden Prämierung.
Mit dem von ihr entwickelten Verfahren können zum Beispiel Veränderungen von Proteinen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson untersucht werden und so Krankheitsmechanismen entschlüsselt werden. Auch Mechanismen anderer Krankheiten wie Krebs können mit diesem Ansatz erforscht werden.
Als Nächstes wird Picotti eigenen Angaben zufolge danach forschen, wie man die Strukturinformationen nutzen kann, um Wirkmoleküle zu designen, die die Veränderungen korrigieren. Mit dem Preisgeld in der Höhe von 200.000 Franken könne sie die entsprechenden Forschungsprojekte vorantreiben. (sst)
Quelle: Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ)
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