Physiotherapie: Neue Tarifstruktur stellt Verbesserung dar
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Um Missverständnisse rund um die neue Tarifstruktur der Physiotherapie auszuräumen, wird nun erklärt, warum diese eine Verbesserung darstellt.
Bern. Physioswiss, der Fach- und Berufsverband der anerkannten Physiotherapeuten, H+, der Spitzen- und Dachverband der Spitäler und Pflegeinstitutionen, und prio.swiss, der Branchenverband der Krankenversicherer, haben sich zusammengetan, um Missverständnisse rund um die neue Tarifstruktur der Physiotherapie auszuräumen. Seit diese im April 2026 beim Bundesrat zur Genehmigung eingereicht wurde, hätten sich in der Öffentlichkeit bestimmte negative Behauptungen verbreitet, die so nicht stimmen, heisst es in einer Mitteilung der drei Partner, in der auch festgehalten wird, dass die Tarifstruktur eine Verbesserung darstelle.
Eine der Behauptungen laute «Physiotherapeuten müssen künftig mehr arbeiten, und zwar für den gleichen Lohn». Fakt sei, dass die Reform kein Sparprogramm ist und das Gesamtvolumen der Leistungen unverändert bleibe. Die Vergütung werde jedoch sachgerechter verteilt, komplexe und zeitintensive Behandlungen werden besser berücksichtigt. Auch die Behauptung, dass Physiotherapeuten künftig mehr administrative Aufgaben übernehmen müssten, sei ein Missverständnis. Ihre Leistungen würden künftig nur transparent ausgewiesen und sachgerecht vergütet. Ebenfalls um ein Missverständnis handle es sich bei der Behauptung, die Reform benachteilige die Physiotherapie, denn sie gebe Physiotherapeuten im Gegenteil mehr therapeutischen Handlungsspielraum und bilde spezialisierte Behandlungen besser ab.
Auch davon, dass die neue Tarifstruktur den Physiotherapeuten aufgezwungen worden sei, könne keine Rede sein. Es handle sich dabei vielmehr um das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Verhandlungen der drei Tarifpartner. (sst)
Quelle: Branchenverband der Schweizer Krankenversicherer prio.swiss
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