Pflege nicht mehr grösster Mangelberuf
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Elektromonteure haben die Pflegepersonen vom Spitzenplatz als grösster Mangelberuf verdrängt. Die Gesundheitsbranche insgesamt sucht aber weiter so intensiv Personal wie keine andere Branche.
Bern. Jedes Quartal veröffentlicht die Arbeitsmarkt-Forschungsfirma X28 den «Jobradar», woraus hervorgeht, welche Stellen schweizerische Arbeitgeber, Personaldienstleister und Stellenbörsen online ausgeschrieben haben. Die Zahlen aus dem zweiten Quartal 2026 zeigen, dass die Gesundheitsbranche weiter so intensiv Personal sucht wie keine andere Branche: So gab es mit rund 16.000 Inseraten um noch einmal rund 500 mehr als im ersten Quartal und um 1000 mehr als im letzten Quartal 2025. Mit 12.800 und 9400 Inseraten kamen nur das Baugewerbe und der Detailhandel auf ähnliche Zahlen.
Betrachtet man die Gesundheitsbranche unterteilt nach Berufen, zeigt sich aber ein Wechsel am Spitzenplatz der Mangelberufe: Der Beruf der ausgebildeten Pflegefachpersonen ist nicht mehr der grösste Mangelberuf. An sie richteten sich nun um 900 Inserate weniger als im Vorquartal, nämlich rund 6300 Inserate, an Elektromonteure 6650, womit diese noch dringender gesucht werden als Pflegefachpersonen.
Auch bei der Zahl der ausgeschriebenen Ärztestellen gab es vom ersten auf das zweite Quartal einen Rückgang: Hier sank die Zahl von 4400 auf 3300. Ein leichter Rückgang zeigte sich ausserdem noch in den Bereichen Medizinische Assistenz/MPA, hier sank die Zahl der ausgeschriebenen Stellen auf 1110, und bei Therapieberufen, wo 2210 Personen gesucht wurden. Eine leicht höhere Nachfrage gab es nach Zahnärzten, in diesem Berufsfeld wurden 216 gesucht. (sst)
Quelle: Jobradar der Arbeitsmarkt-Forschungsfirma X28
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