Pflege- und Betreuungspersonal: Nachwuchsbedarf erhoben
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Bis zum Jahr 2034 dürfte der Personalbedarf in der Pflege und Betreuung um bis zu 2,9 Prozent steigen. Das ergibt eine Erhebung von Obsan.
Bern. Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) hat nun den Nachwuchsbedarf beim Pflege- und Betreuungspersonal bis zum Jahr 2034 und ausgehend von 2024 erhoben. Dafür wurde einerseits geschätzt, wie viele Personen bis 2034 aus Gesundheitsinstitutionen ausscheiden, andererseits wurden drei Szenarien für den Anstieg des Personalbedarfs angenommen, ein niedriges Szenario, ein mittleres und ein hohes.
Daraus ergab sich, dass jährlich rund 3,2 Prozent der im Jahr 2024 203 792 Beschäftigten aus den Institutionen ausscheiden werden. Ausserdem stellte sich heraus, dass der Bedarf an Pflege- und Betreuungspersonal bis 2034 im niedrigen Szenario um durchschnittlich 1,1 Prozent steigen wird, im mittleren Szenario um 2,0 Prozent und im hohen Szenario um 2,9 Prozent. In den zehn Jahren zwischen 2024 und 2034 dürfte der Nachwuchsbedarf insgesamt zwischen 89 398 und 132 999 Personen liegen, heisst es seitens des Gesundheitsobservatoriums. Das entspreche 44 bis 65 Prozent des Personalbestands im Jahr 2024.
Ab 2034 dürfte der Personalbedarf laut der Prognose weniger schnell steigen, und zwischen 2040 und 2050 läge das durchschnittliche jährliche Personalwachstum zwischen 0,5 und 2,0 Prozent. (sst)
Quelle: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)
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