Legionärskrankheit: Zahl der Betroffenen stieg an
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2025 wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 529 Fälle von Legionärskrankheit gemeldet. Damit stieg die Zahl der Betroffenen wieder an.
Bern. 529 Menschen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein erkrankten im Vorjahr 2025 an der Legionärskrankheit. Damit ist die Zahl der Betroffenen nach einem leichten Rückgang im Jahr 2024 und einem wohl pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 wieder angestiegen. Pro 100 000 Einwohnern wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 5,8 Fälle gemeldet, 2024 waren es 5,5 Fälle.
Bestätigt sich ein Verdacht auf eine Infektion mit Legionellen, muss dies seit 1988 gemeldet werden. Als Fälle definiert werden nicht nur sichere Infektionen, sondern auch wahrscheinliche. Auf Legionellen getestet werden fast nur Spitalpatienten mit einer Lungenentzündung, in Hausarztpraxen werde das eher selten gemacht, heisst es seitens des BAG. Die meisten Erkrankten erkranken sehr schwer, etwa fünf Prozent von ihnen sind zum Zeitpunkt der Meldung der Krankheit bereits verstorben.
Ob die Zahl der Betroffenen weiter steigen wird oder ob sie sich bei fünf bis sechs Fällen pro 100 000 Einwohnern stabilisiert, lässt sich laut BAG nicht beurteilen. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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