Hirnliga vergab diesjährigen Forschungspreis
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Die Schweizerische Hirnliga vergab ihren Forschungspreis 2026 an Forscher mit dem Fokus auf Schizophrenie. Ihre Arbeit wird wirksamere Therapien ermöglichen.
Bern, Zürich. Individuellere und damit wirksamere Therapien bei einer Erkrankung an Schizophrenie werden die Forschungen von Philipp Homan und Wolfgang Omlor von der Universitätsklinik Zürich (UZH) ermöglichen. Die Schweizerische Hirnliga mit Sitz in Bern vergab ihnen dafür den diesjährigen, mit 40 000 Franken dotierten Hirnliga-Forschungspreis.
Das Schwierige bei der Behandlung der psychiatrischen Erkrankung, an der 0,5 bis ein Prozent der Bevölkerung leiden, in der Schweiz also 40 000 bis 90 000 Menschen, ist die Vielschichtigkeit der Krankheit. Während die einen Halluzinationen haben und oft Stimmen hören, leiden die anderen an Bewegungsauffälligkeiten. Weitere Erkrankte haben Wahnvorstellungen oder springende Gedanken, die es ihnen unmöglich machen, sich verständlich auszudrücken.
Homan und Omlor gingen in ihrer Forschungsarbeit der Frage nach, ob diese Unterschiede auch an der Hirnstruktur sichtbar sind. Anhand von Analysen sehr grosser Datenmengen konnten sie darstellen, dass die Variationen sogar stark sind, es sich also lohnt, diese zu messen und dem Ergebnis folgend die Therapie anzupassen. (sst)
Quelle: Schweizerische Hirnliga
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