Gesundheitsversorgung soll an Qualität gewinnen
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Mit dem Ziel, die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern, werden nun mehrere Projekte umgesetzt. Dazu zählen Befragungen von Patienten.
Bern. «Patient-Reported Outcome Measures» (PROMs) werden die Patientenbefragungen genannt, bei denen Patienten in Gesundheitseinrichtungen im Wesentlichen dazu befragt werden, was sie vom Behandlungsergebnis und von ihrem Gesundheitszustand halten. Die Harmonisierung dieser Befragungen zählt zu den Projekten, mit denen die Eidgenössische Qualitätskommission (EQK) des Bundesamts für Gesundheit mit Sitz in Bern die Gesundheitsversorgung verbessern möchte. Wenn die Befragungen gleich verlaufen, könne die Qualität der Versorgung besser gemessen und bei Bedarf verbessert werden, heisst es seitens des EQK.
Noch wird die praktische Umsetzung der Messung von PROMs in Pilotprojekten der EQK getestet. Für den März 2026 ist geplant, ein Folgeprojekt der Harmonisierung der Patientenbefragungen zu verwirklichen: Die EQK wird dann ein nationales Qualitäts-Dashboard eröffnen, das zunächst in die Patientenbewertungen und daraus folgenden Qualitätsmessungen der Versorgung in Pflegeheimen Einblick bietet. Nach dieser Anfangsphase werden auch die Ergebnisse aus anderen Gesundheitseinrichtungen publiziert.
Parallel werden noch weitere Indikatoren zur fortlaufenden Überprüfung von Gesundheitseinrichtungen gesucht, die neben den PROMs dazu dienen sollen, dass die Versorgung an Qualität gewinnt. «Mit den neuen Projekten schaffen wir die Grundlagen für ein lernendes Gesundheitssystem, das sich konsequent an den Bedürfnissen der Patienten orientiert», sagt der Präsident der EQK Michael Jordi, und: «Einheitliche Qualitätsmessungen und Transparenz sind entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und die Behandlungen stetig zu verbessern.» (sst)
Quelle: Eidgenössische Qualitätskommission EQK des Bundesamts für Gesundheit
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