Elektronisches Gesundheitsdossier: künftig nur eine Anlaufstelle
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In Zukunft soll es nur noch eine Gemeinschaft als Anlaufstelle für alle geben, die mit dem elektronischen Gesundheitsdossier zu tun haben. Einige Gemeinschaften haben schon ihre Kräfte gebündelt.
Bern. Acht Stammgemeinschaften waren es ursprünglich, die als Anlaufstelle für Inhaber des elektronischen Patientendossiers (EPD) sowie für Gesundheitsfachpersonen und Gesundheitseinrichtungen dienten. Sie konkurrierten um Patienten und Leistungserbringer. Ihre Kräfte gebündelt haben nun schon die Gemeinschaften CARA, Emedo, eSanita und AD Swiss. Sie decken damit 80 Prozent der teilnehmenden Leistungserbringer ab.
Die Bündelung soll im Zuge des Übergangs vom EPD zum elektronischen Gesundheitsdossier (E-GD) fortgesetzt werden: Einer Entscheidung der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) zufolge soll es in Zukunft nur noch eine nationale Gemeinschaft als Anlaufstelle für alle geben.
So will man eine rasche Einführung des E-GD sicherstellen und erreichen, dass dieses neue Patientendossier effizienter und einfacher zu betreiben ist als das alte. Ebenfalls beschlossen wurde, dass die Gemeinschaft für das neue E-GD von den Kantonen betrieben und finanziert werden soll. (sst)
Quelle: Schweizer Parlament
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