Digitale Heilmittelplattform gestartet
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Die neue Heilmittelplattform (HMP) der Wirtschaftlichen Landesversorgung ist nun in Betrieb. Sie soll die Überwachung von Versorgungsengpässen bei lebenswichtigen Arzneimitteln digitalisieren und verbessern.
Bern. Die Wirtschaftliche Landesversorgung (WL) hat mit Juli ihre neue digitale Heilmittelplattform (HMP) in Betrieb genommen. Diese ersetzt die bisherige Meldeplattform vollständig und ermöglicht eine lückenlose digitale Erfassung und Bearbeitung von Versorgungsengpässen und Lieferunterbrüchen bei lebenswichtigen Humanarzneimitteln. Die Plattform bildet den gesamten Prozess ab – von der ersten Meldung bis zur möglichen Freigabe von Pflichtlagern – und steigert so die Effizienz aller Beteiligten. Die Plattform nutzt Zulassungsdaten von Swissmedic sowie Pflichtlagerdaten, die neu über eine Schnittstelle von der Helvecura bezogen werden. Ein zentrales Ziel des Projekts war es, Datenstandardisierung, Interoperabilität und eine enge Kommunikation mit allen Akteur:innen sicherzustellen.
Bis Ende 2026 wird die Plattform schrittweise zu einem Frühwarnsystem ausgebaut, das eine proaktive Überwachung der Versorgungslage erlaubt. Die HMP wurde von Beginn an so konzipiert, dass künftig weitere Produktgruppen wie Medizinprodukte oder Tierarzneimittel integriert werden können. Die HMP wurde im Auftrag des Bundesrats als erstes Modul des Informations- und Einsatzsystems New Generation (IES NG) entwickelt. Dabei arbeitete das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) eng mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) und «armasuisse» zusammen. (red)
Quelle: BWL
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