Bessere Hilfen für Frauen mit Endometriose
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Für Frauen mit Endometriose soll es bald bessere Hilfen geben. Dies, was die frühzeitige Erkennung anbelangt, aber auch die Behandlung.
Bern. Eine von zehn Frauen im gebärfähigen Alter leidet an Endometriose. Viele der Betroffenen haben über Jahre Beschwerden, bevor eine Diagnose gestellt wird und eine Therapie erfolgt, da die Schmerzen oft für Menstruationsbeschwerden gehalten werden. Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) zufolge hat der Bundesrat nun festgehalten, dass Handlungsbedarf besteht. Was die Früherkennung der chronischen Erkrankung, aber auch die Behandlung anbelangt, müsse sich die Situation Betroffener verbessern.
Dafür leitete der Bundesrat bereits Massnahmen ein. Im Laufen ist beispielsweise eine Studie zur Behandlungsqualität bei Endometriose und anderen frauenspezifischen Erkrankungen. Weiters wurde die Eidgenössische Qualitätskommission damit beauftragt, frauenspezifische Krankheiten in ihren strategischen Zielen zu berücksichtigen. Ausserdem soll geprüft werden, wie die bereits verfügbaren Daten zur Versorgungssituation von Endometriose-Betroffenen ausgewertet werden können.
Schliesslich will der Bundesrat noch, dass Frauenkrankheiten in der Forschung und Ausbildung stärker berücksichtigt werden und dass die Sensibilisierung auf Endometriose in der Gesundheitsversorgung und in der sonstigen Arbeitswelt verstärkt wird. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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