Bedarf an Gesundheitspersonal wird steigen
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Der Bedarf an Pflege- und Betreuungspersonen wird steigen: Laut einem Bericht von Obsan im Kanton Waadt um rund 20 Prozent bis 2033.
Lausanne. Im Kanton Waadt mit seinen 859 000 Einwohnern wirkt sich die Alterung der Gesellschaft mit der damit einhergehenden Zunahme an chronischen Krankheiten und der Zahl an pflegebedürftigen Menschen so aus, dass bis 2033 um rund 20 Prozent mehr Pflege- und Betreuungspersonen benötigt werden als 2023. Das geht aus einem Bericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) hervor. Der exakt berechnete Prozentsatz liegt bei 21,4 Prozent, zusätzlich ist in dem Bericht eine Spannbreite von 17,6 bis 25,5 Prozent angegeben.
Dem folgend werden im Durchschnitt und pro Jahr 444 neue und hochqualifizierte, tertiär ausgebildete Personen für den Einsatz vorwiegend in Spitälern benötigt. Weiters besteht Bedarf an durchschnittlich 194 Personen mit einem Abschluss auf Sekundarstufe II, die vor allem in Pflegeheimen und bei den Spitex-Diensten gebraucht werden. Auch werden 225 Personen mit einer anderen Ausbildung oder ohne Ausbildung gebraucht, die ebenfalls vorwiegend in Pflegeheimen oder bei den Spitex-Diensten eingesetzt werden.
Um diesen Nachwuchsbedarf zu decken, empfiehlt Obsan dem Kanton Waadt, in dessen Auftrag der Bericht erstellt wurde, sich um mehr Ausbildungsabschlüsse zu bemühen. Da 27 Prozent der Personen mit hochqualifizierter, tertiärer Ausbildung nicht mehr weiter im Beruf arbeiten, wären für 444 neue Kräfte 606 Abschlüsse nötig. 61,3 Personen mit einem Abschluss auf Sekundarstufe II bleiben nicht im Beruf, daher wären für die 194 benötigten Fachkräfte 316 Abschlüsse nötig. (sst)
Quelle: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)
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